PLR – der meist überschätzte Blödsinn im Internet-Marketing

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Erhältst du in letzter Zeit auch immer häufiger Mails mit dem nobelpreis-fähigen Betreff

„… heisst PLR – Pause laut Rene oder“
„… heisst PLR – Paul liebt Renate oder“

Gott, das sind die Fragen, auf die ich schon immer gewartet habe! Ich war total neugierig. Ist wirklich richtig spannend, eine Antwort auf diese weltbewegenden Fragen zu finden, oder?
Also öffne ich die Mails und finde dann leider doch nur alte Wäsche vor: PLR.

PLR bedeutet „Private Label Rights“ – damit kannst du zum Beispiel das eBook eines Autoren für dein eigenes ausgeben, es verändern, verfälschen, verlächerlichen, versonstetwas…

Warum sollte ein Autor das seinem eBook antun wollen, wirst du dich jetzt vielleicht fragen.

Es gibt darauf zwei Antworten und die sind ziemlich simpel:

  1. Er ist ein Auftragsschreiber, der für 100, 200, 300EUR im Internet Inhalte zusammensucht und diese zusammenschreibt. Für das Geld ist nicht mehr zu erwarten…
  2. Er schreibt für ein Unternehmen, das ein wirklich herausragendes, vielleicht sogar einmaliges Produkt (oder Dienstleistung) anbietet.

Im ersten Fall erhältst du ein belangloses, unwichtiges Produkt, dass über Membersites, Clubs o.ä. teuer verkauft wird.
Im zweiten Fall erhältst du unter Umständen ein Juwel, dass du günstig aufpeppen und vermarkten kannst.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für Punkt 2? Was meinst du?

Ich erhalte aktuell wieder häufiger Anfragen von Kollegen bzgl. des Mit-Vertriebs von PLR-Produkten oder -Clubs oder -Portalen.
Einen der letzten Anfragenden habe ich gebeten, mir die Qualität der von ihm angebotenen PLR-Produkte nachzuweisen. Der Nachweis bestand in der Erklärung, dass er im Hauptberuf bei der Firma xyz arbeite und er es sich deshalb nicht leisten könne, im Internet Mumpitz zu verkaufen…
Mal eine Frage: Kannst du dir vorstellen, dass die Firma xyz einen Arbeitsvertrag hat, in dem es untersagt ist, so nebenbei im Internet Blödsinn zu erzählen oder zu verkaufen?

Diese ganze PLR-Scharlatanerie habe ich in meinem eBook „Baron Münchhausen im eBook-Land“ bereits beschrieben.

Mein dringender Rat: Suche dir die PLR-Juwelen (schwierig und bestimmt nicht auf Membersites oder in Clubs zu finden) oder verwende brandable (personalisierbare) eBooks – beides ist preiswerter, ehrlicher und profitabler!


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3 Kommentare zu PLR – der meist überschätzte Blödsinn im Internet-Marketing

  1. FrankM sagt:

    Hallo Frank,

    PLR-Juwelen findest du im deutschsprachigen Internet definitiv nicht. Ich nutze seit jeher ab und an mal englische PLR (unrestricted), so dass ich damit tatsächlich machen kann, was ich will. Meistens nutze ich diese aber nur für eigene Content- oder Projektideen, nicht zum Weiterverkaufen.

    Das Problem ist gar nicht so sehr die Übersetzung an sich, sondern das ganze Drumherum, was kaum für den deutschsprachigen Markt (einschließlich Rechtslage) passt.

    Völlig sinnlos finde ich Abos oder Clubs mit PLR, die dir dann monatlich irgendein PLR-eBook aufdrücken, möglichst noch alle aus der „Geldverdienen im Internet“ Nische und schlecht übersetzt. Die meisten Adressaten werden diese PLR nicht so überarbeiten (können), wie es notwendig wäre, um tatsächlich ein eigenes Produkt zu kreieren, sondern versuchen, diese vielleicht bestenfalls mit anderen Grafiken, Affiliatelinks etc. weiter zu verhökern.

    Ich bin gespannt auf die ersten „Erfolgsmeldungen“

    Gruß, Frank

  2. FrankM sagt:

    … übrigens, PLR heißt Private Label Rights…

  3. Bernd Beutel sagt:

    Hallo, eines möchte ich jedoch vorweg nehmen. Es ist nicht alles Golde was glänzt. Doch mit deinem Baron Münchhausen da liegst du genau richtig. Es ist nicht nur lästig jeden Tag 100. E-Mails von PLR
    Produkten zu erhalten, sondern es nervt total wenn es immer nur aus einem Mund kommt. Ich habe nichts gegen diese doch in letzter Zeit übertreiben sie es!!!

    Liebe Grüße

    Bernd

    PS. Deine Art und Weise ist sehr kollektiv.

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